Zeitschriften

Unternehmen können die Ausgaben für Zeitschriften nicht immer geltend machen. Entscheidend ist, um welche Zeitschriften es sich handelt.

 

Tageszeitungen sind grundsätzlich nicht als Betriebsausgabe abziehbar (StE 1 § 12/2 RZ. 2, RZ. 4, H 1.2.1 „Tageszeitung“ EStH).
Die Finanzverwaltung ist der Meinung, dass es nicht möglich ist, einen Aufteilungsmaßstab zu finden, wie viel von der Zeitung betrieblich und wie viel privat genutzt wird.

Anders ist es bei Fachzeitschriften. Diese können als Betriebsausgaben abgezogen werden, da davon auszugehen ist, dass diese zu 100 % betrieblich genutzt werden.

 

Was die Finanzverwaltung nicht unter Fachzeitschriften versteht, ist in der Randziffer 20ff des Einkommensteuererlasses (StE 1 § 12/2) aufgeführt.
Selbst Zeitungen wie Capital, Wirtschaftswoche, Chip oder Ct-Heise sind keine Fachzeitschriften und fallen unter diese Regelung.

 

Dieses Abzugsverbot gilt auch für Arbeitnehmer, die Zeitungen als Werbungskosten geltend machen wollen (§ 12 Nr.1 EstG).

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Dipl.-Betriebswirt (FH)

Gunnar Will

Steuerberater

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