Nullmeldungen

Nullmeldungen sind Steuererklärungen. Dort werden als Angaben lediglich Nullen eingetragen.

 

Hintergrund: Unternehmen sind auch dann verpflichtet bestimmte Steuererklärungen einzureichen, wenn keine Angaben gemacht werden müssen.
So sind viele Unternehmen z. B. zur Abgabe der Umsatzsteuervoranmeldung oder Lohnsteueranmeldung verpflichtet. Ist in einem Monat oder auch mehreren z. B. kein Arbeitnehmer beschäftigt, müssen die Steueranmeldungen trotzdem erfolgen. Dann wird eine Nullmeldung abgegeben.

 

Steuerhinterziehung durch Nullmeldungen

Viele Unternehmen nutzen die Nullmeldungen, wenn Fristen nicht eingehalten werden können. Das führt aber dazu, dass die Unternehmen Steuerhinterziehung begehen, wenn richtige Steueranmeldung zu einer Steuerzahlung geführt hätte.

 

Achtung: Auch Mitarbeiter, die eine Nullmeldung abgeben, machen sich mit strafbar. Denn Steuerhinterziehung ist eine Straftat. Der Chef darf Mitarbeiter nicht zu einer Straftat anstiften und sollte er es doch tun, darf der Mitarbeiter diese Straftat nicht ausführen.

 

Beispiel: Der Steuerberater weist seinen Mitarbeiter an, eine Nullmeldung für die Umsatzsteuererklärung eines Mandanten an das Finanzamt zu schicken, weil der Mandant es nicht pünktlich schafft die Steuerunterlagen einzureichen. Damit soll verhindert werden, dass der Mandant einen Verspätungszulag zahlt.

Sowohl der Steuerberater als auch der Mitarbeiter machen sich strafbar, wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung. Selbst wenn später der richtige Betrag nachgemeldet wird, liegt weiterhin die Straftat vor.

 

 

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Gunnar Will

Steuerberater

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