Altersentlastungsbetrag

Personen, die das 64. Lebensjahr vor Beginn des Jahres vollendet haben, können einen Altersentlastungsbetrag abziehen. Der Altersentlastungsbetrag wird seit 2005 gewährt. Jährlich wird dieser verringert. Für jedes Jahr ist der Altersentlastungsbetrag neu zu bestimmen. 2005 waren 40 % maximal aber 1.900 Euro abzugsfähig. Bis 2040 wird er Betrag vollständig abgebaut sein.

 

Das auf die
Vollendung des
64. Lebensjahres
folgende
Kalenderjahr

Altersentlastungsbetrag

in % der Einkünfte

Höchstbetrag in Euro

2005

40,0

1 900

2006

38,4

1 824

2007

36,8

1 748

2008

35,2

1 672

2009

33,6

1 596

2010

32,0

1 520

2011

30,4

1 444

2012

28,8

1 368

2013

27,2

1 292

2014

25,6

1 216

2015

24,0

1 140

2016

22,4

1 064

2017

20,8

  988

2018

19,2

  912

2019

17,6

  836

2020

16,0

  760

2021

15,2

  722

2022

14,4

  684

2023

13,6

  646

2024

12,8

  608

2025

12,0

  570

2026

11,2

  532

2027

10,4

  494

2028

 9,6

  456

2029

 8,8

  418

2030

 8,0

  380

2031

 7,2

  342

2032

 6,4

  304

2033

 5,6

  266

2034

 4,8

  228

2035

 4,0

  190

2036

 3,2

  152

2037

 2,4

  114

2038

 1,6

   76

2039

 0,8

   38

2040

 0,0

    0

 

Ermittlung des Lebensalters

Entscheidend ist, dass der Steuerpflichtige vor Beginn des jeweiligen Jahres das 64. Lebensjahr vollendet hat.

Achtung: Hat der Steuerpflichtige seinen Geburtstag am 1.1. des Jahres, hat er bereits am 31.12. des Vorjahres sein Lebensjahr beendet.

Folgende Personen können den Altersentlastungsbetrag in Anspruch nehmen:

 

Für das Veranlagungsjahr 2014

Geburtstag bis inkl. 1.1.1950

Für das Veranlagungsjahr 2015

Geburtstag bis inkl. 1.1.1951

Für das Veranlagungsjahr 2016

Geburtstag bis inkl. 1.1.1952

 

Auf welche Einkünfte wird der Altersentlastungsbetrag angerechnet?

1. Einkünfte aus Land und Forstwirtschaft § 13 EStG

2. Einkünfte aus Gewerbebetrieb § 15 EStG

3. Einkünfte aus selbständiger Arbeit § 18 EStG

4. Gehälter/Lohn § 19 (1) EStG (aber nur falls positive Lohn-/Gehaltseinkünfte vorliegen)           .

5. Einkünfte aus Kapitalvermögen § 20 EStG

6. Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung § 21 EStG

 

Auf diese Einkünfte wirkt sich der Altersentlastungsbetrag aus.

 

Ermittlung der Bemessungsgrundlage: Der Altersentlastungsbetrag kann nur von einer positiven Summe der Einkünfte abgezogen werden. Außerdem wird für die Ermittlung kein Werbungskostenabzug vom Lohn oder Gehalt vorgenommen. Es werden ebenso keine Freibeträge abgezogen. Dieses dient nur zur Ermittlung, in welcher Höhe der Altersentlastungsbetrag abgezogen werden darf. Werbungskosten und Freibeträge werden weiterhin in der Einkommensteuererklärung berücksichtigt.

 

Auf welche Einkünfte wird der Altersentlastungsbetrag nicht angerechnet?

1. z. B. Ruhegehälter, Beamtenpensionen § 19 (2) EStG,

2. gesetzliche Renten § 22 Nr. 1 S. 3 EStG

3. z. B. Pensionen für Abgeordnete, Übergangsgelder § 22 Nr. 4 S. 4 EStG

4. z. B. Leistungen aus Pensionsfonds, Pensionskassen, Direktversicherungen und     

    Altersversorgungsverträgen § 22 Nr. 5 S. 1 EStG i.V.m. § 52 EStG (§ 34c EStG))

5. Berufsunfähigkeits-, Erwerbsminderungs- und Hinterbliebenenrenten

    Auf diese Einkünfte wirkt sich der Altersentlastungsbetrag nicht aus.

 

Gesetzesgrundlage: § 24a EStG

Hier finden Sie uns

Dipl.-Betriebswirt (FH)

Gunnar Will

Steuerberater

Lenzener Straße 53

19322 Wittenberge

 

Kontakt

rufen Sie einfach an:

03877 1209655

0174 7905908

 

oder schreiben uns eine E-Mail:

info@stbwill.de

 

 

Unsere Öffnungszeiten

Montag - Donnerstag08:30 - 12:00
13:00 - 16:30
Freitag08:30 - 12:00
13:00 - 14:00
sowie nach Vereinbarung (0174-7905908)

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Steuerberater Gunnar Will